| AG Queer Studies (Hrsg.): "Verqueerte Verhältnisse" (rezensiert von Salih Alexander Wolter): ...Dem Tunnelblick des heimischen Mainstream setzt der aktuelle Band, acht Jahre nach dem viel beachteten Erstling, Elemente eines pluralen widerständigen Denkens entgegen, das noch da, wo es mir dem hegemonialen Diskurs auf den Leim zu gehen scheint, zumindest wichtige Fragen aufwirft. Der Titel nimmt einerseits Bezug auf die wachsende Komplexität von Macht- und Herrschaftsverhältnissen, die dringend erfordert, „Sexualität und Geschlecht … in ihrer Verwobenheit mit anderen gesellschaftlichen Normsystemen wie `Rasse´, Ethnizität, Klasse, Behinderung oder Alter und vor dem Hintergrund der derzeitigen kapitalistischen/neoliberalen Vergesellschaftung“ zu analysieren (S. 17). Entsprechend öffnen sich auch hierzulande Wissenschaftler_innen „intersektionalen“ Ansätzen und suchen erfreulicherweise vor allem Anschluss an die im angelsächsischen Raum florierenden Postcolonial Studies... zur Rezension
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Out of print: Ein lesenswerter Artikel über schwulen und feministischen Imperialismus

Mittlerweile ist es in der Bundesrepublik Deutschland fast schon Mode geworden, Argumente der "Frauenrechte" und "Schwulenrechte" (mehr als Schwule - bspw. Lesben, Transgender - werden meist nicht genannt) anzuführen, um militärisches Eingreifen und Krieg zu rechtfertigen. In jedem Fall erscheint es als legitim einen vermeintlich "zivilisierten Westen" gegen andere Gesellschaften zu setzen.
Aus dieser zirkulär befestigten Denkstarre sollte bereits aufschrecken, wenn man von Roland Koch und Angela Merkel Argumente "für Frauenrechte" und "für Schwulenrechte" vorgeführt bekommt. Warum hat die rechte CDU, die sich gegen Eingetragene Lebenspartnerschaft stemmte (von anderen Lebensweisen ganz zu schweigen) und die nun bezüglich Eingetragener Lebenspartnerschaft jede Verbesserung blockiert, ein Interesse an "Schwulenrechten"? Warum hat die gleiche rechte CDU, die finanzielle Vergünstigungen aufrecht erhält und neue einführt, die traditionell die Erwerbsarbeit und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen behindern - wie das Ehegattensplitting und die neue Herdprämie -, ein Interesse an "Frauenrechten"? ...und warum gehen sonst emanzipatorisch argumentierende Leute feministischer und schwuler Bewegungen dieser CDU auf den Leim?
Das Interesse geht auf andere Motive zurück, die kolonialistischen Argumente eines vermeintlich "zivilisierten Westens" verselbständigen sich in der Diskussion - und mittlerweile fallen die Argumente bei einer denkfaulen schwulen (aber auch bei einer lesbischen und einer sich als "queer" bezeichnenden") Community auf fruchtbaren, Abgrenzung gewohnten Boden. Viele in dieser schwulen Community merken gar nicht mehr, wie sie selbst an rassistischen Diskriminierungen mitarbeiten, dabei selbst nur Mittel zum Zweck sind und sie selbst daran teilnehmen auch die eigene Diskriminierung (Homophobie) aufrecht zu erhalten und zu befestigen.
Für diese Debatte wären die Beiträge aus dem britischen Buch „Out of place“ hilfreich, das aber mittlerweile schon wieder aus dem Druck genommen wurde (zu den Gründen vgl. u.a. hier, hier und hier). Ein wichtiger Beitrag ist aber online – und er sei wärmstens zur Lektüre empfohlen: hier - und wer lieber deutschsprachig liest und genauer zur Situation in der Bundesrepublik Deutschland lesen will, der- und demjenigen sei der Beitrag von Jin Haritaworn in "Verqueerte Verhältnisse" (Rezensionen hier und hier) empfohlen.
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Caster Semenya: wie aus einem Menschen ein „Fall“ wird
In den letzten Wochen gingen zahlreiche Berichte durch die Medien, die von einem „Fall Semenya“ sprachen. Um es kurz zu machen: Caster Semenya, eine südafrikanische Sportlerin, errang bei der Leitathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin die Goldmedaille beim 800-Meter-Lauf der Frauen.
Von einer erfolgreichen Sportlerin Caster Semenya bis zum „Fall Semenya“ war es in der medialen Berichterstattung nur ein kurzer Schritt. Ins Spiel gebracht wurde eine flache Brust, die Semenya durch Konkurrentinnen und mediale Berichterstatterinnen diagnostiziert wurde. Ein Mensch mit einer flachen Brust könne keine Frau sein. Die International Association of Athlethic Federations (IAAF), der weltweite Dachverband der Leichtathletik-Verbände, folgte diesem Ansinnen und beauftragte ein interdisziplinäres „Expertinnen“-Team das Geschlecht von Caster Semenya zu bestimmen – die Aussagen von Semenya, ihrer Eltern, von südafrikanischen Sportverbänden reichten hierfür offenbar nicht aus. mehr
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„The
Yogyakarta Principles“ – oder Menschenrechte für
alle Menschen
1948 verabschiedete die Vollversammlung
der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Sie legte die Grundlage für universelle Menschenrechte. Auch
wenn längst nicht in allen Staaten die Normen der erklärten
Menschenrechte eingehalten werden (erinnert sei an das Verbot von
Folter und Todesstrafe), so können sie doch als Erfolg gewertet
werden. Die Allgemeinen Menschenrechte beinhalten jedoch nicht explizit
den Schutz vor Menschenrechtsverletzungen aufgrund der Geschlechtsidentität
und der sexuellen Orientierung. mehr
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Denk'
mal an den unbekannten Deserteur!

Während in Hannover zum
Volkstrauertag regelmäßig den mordenden Nazis aus der
Wehrmacht gedacht wird, werden die vergessen, die tatsächlich
Mut hatten: die Deserteure! Das ändern nun einige Projekte,
vgl.: DFG-VK
Ortsgruppe Hannover /Ihme-Bote.
Zudem findet im Herbst 2009 findet im Historischen Museum der Stadt
Hannover eine Ausstellung zu Deserteuren statt. Ein Begleitbuch
zur Ausstellung ist bereits im Buchhandel erhältlich: Baumann,
U. (Hrsg., 2008): Was damals Recht war ...: Soldaten und Zivilisten
vor Gerichten der Wehrmacht. im BebraVerlag.
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Stefanie Herbst und Juna Brock: "Guilty Pleasure – Heimliches Verlangen": ... „Guilty Pleasure“ – es gibt tatsächlich eine Band mit diesem Namen. Aber das tut weniger etwas zur Sache – vielmehr werden wir entführt in warme, einfühlsame und erotische Gedanken. Es geht um den Frontsänger Dice einer Band „Guilty Pleasure“ und dessen Bodyguard Ceely. In vollen Zügen werden die anreizenden körperlichen Merkmale beider beschrieben. Und aufreizend ist auch dieses Buch – eine wundervolle, anregende und kurzweilige Lektüre, die für einen unbekümmerten und erotischen Abend wie geschaffen ist. mehr
Eine erotische Lesung aus dem Buch und aus einer Auswahl an Essays der Autorinnen gibt es am Freitag, dem 26. Februar 2010, 19 Uhr im Knackpunkt (Knochenhauerstr. 11, Hannover) - Infos zur Lesung.
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„Berlin
tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“
Im März diesen Jahres hat das Berliner
Abgeordnetenhaus eine weitreichende Initiative verabschiedet,
die Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierungen beinhalten,
die über bisherige weit hinausgehen (Drucksache 16/2291).
mehr
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Pfeifende
Dächer - ein persönlicher Bericht
Informationen
– Informationen – Informationen stürzen auf mich
ein. Ich gewinne fast den Eindruck, dass es da gar nichts anderes
mehr gibt. Man nimmt sich eine Zeitschrift hervor und liest sogleich
über Krise, über Wirtschaft, über Staat, über
Attentate, Amokläufe. Meine schwule Szene als
Zuflucht fällt aus. In einem Gangbang wurde dort einer durchgenommen.
Niemand merkte, als er schon tot war. mehr
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Rassistische
Polizeigewalt
Der Dezember 2008 gab 'schreiende' Anlässe, rassistisch
motivierte Gewalt von Seiten der Polizei in den Blickpunkt zu
rücken. Diese zwei 'Vorfälle' werden hier noch einmal
vorgestellt. Letztlich geht es nicht darum, Polizist_innen unter
den Generalverdacht zu setzen, gewalttätige Übergriffe
zu verüben. Aber es geht darum, 'Vorfälle' in den Blick
einer kritischen Öffentlichkeit zu rücken und auch Polizist_innen
zu ermutigen, nicht wegzuschauen und nicht in einem falsch verstandenen
Zusammengehörigkeitsgefühl, Straftaten zu decken.
mehr
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Neu:
"queer leben – queer labeln? (Wissenschafts-) kritische
Kopfmassagen." Mehr
Infos
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...egal
ob Hetero, Bi oder Homo:
Safer-Sex!

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"Wollen
wir beide Mathe üben? Wir können dich und mich addieren,
unsere Kleider abziehen, unsere Beine teilen und uns dann mal
nehmen."
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gaaaanz
wichtige
- und bei jedem Aufruf neue -
Bemerkung zur Weltlage ;)
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Klima schützen - berechne Deinen
CO2-Ausstoß, beim WWF:
Best-of-Links:











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